- in Leipzig findet die 1. große Montags-Demo mit rd. 70.000 Menschen statt!
In Erinnerung des Aufrufes von Kurt Masur am 9. Oktober 1989
Zitat"Unsere gemeinsame Sorge und Verantwortung haben uns heute zusammengeführt. Wir sind von der Entwicklung in unserer Stadt betroffen und suchen nach einer Lösung. Wir alle brauchen einen freien Meinungsaustausch über die Weiterführung des Sozialismus in unserem Land.
Deshalb versprechen die Genannten heute allen Bürgern, ihre ganze Kraft und Autorität dafür einzusetzen, daß dieser Dialog nicht nur im Bezirk Leipzig, sondern auch mit unserer Regierung geführt wird. Wir bitten Sie dringend um Besonnenheit, damit der friedliche Dialog möglich wird. Es sprach Kurt Masur."
wurde heute morgen im DLF der damalige Pfarrer der Nikolaikirche, Christian Führer, interviewt.
Einige Aussagen von ihm machen doch betroffen. Am 7. Oktober wurden auf dem Kirchhof Menschen von den "Staatsorganen" zusammengeschlagen und mit LKW's abtransportiert. Weiterhin wurden damals, lt. Information von Ärzten, ganze Abteilungen in Leipziger Krankenhäusern geräumt und für die Einlieferung von schußverletzten Menschen vorbereitet. Die DDR-Regierung hatte wohl geplant, die Demonstration gewaltsam aufzulösen.
Wie habt Ihr diese Zeit damals erlebt? Insbesondere würde mich die Meinung unserer ostdeutschen Kollegen hier im Board interessieren!!
Also ich habe diese Zeit von der "westdeutschen" Seite miterlebt. Ich bin fest der Meinung, das war die politisch aufregendste Zeit in meinem Leben. Bei den Demos habe ich damals anfangs gar nicht richtig begriffen wo das hinsteuern wird. Ich fand es aber sehr spannend das ganze Geschehen mehr oder Weniger "live" verfolgen zu könne. Fast täglich hat sich ja irgendetwas fast unvorstellbares ereignet. Das begann in Ungarn, über die Botschaft in Prag bis hin zu den die Montagsdemos.
Als dann die Meldung der Grenzöffnung kam konnte ich das zunächst nicht glauben. Diese Grenze sollte löchrig geworden sein? Das war Monate zuvor noch undekbar gewesen.
Übrigens habe ich damals hochoffiziell einen Teil des Sperrzaunes entfernt. Daran denke ich noch heute gerne zurück.
Ich bin der Meinung, das die Wiedervereinigung für uns alle ein großes Geschenk ist. Für unsere Zukunft konnte nichts besseres geschehen. Sicherlich hätte man vieles anders und besser machen können, sicherlich wurde vieles in der DDR zerschlagen was erhaltenswert gewesen wäre, aber für einen ersten Versuch ist das Ergebnis zufriedenstellen. Nur diese ganzen Wessi-Ossi-Unterschiede-Befragungen und das ewige Rumgeheule nerven.
Gruß Tilmann
Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern: 1. Des hamma no nia so gmacht 2. Wo kamat ma denn da hi 3. Da kannt ja a jeda kemma
Ich war zu der Zeit 24/25 Jahre alt und habe erlebt, wie ausgehend von Leipzig zunächst in den Kirchen und dann auch in Worbis Friedensgebete abliefen, zunächst 3,5,7 Leute dann immer mehr, wenn man weiß, das die Internierungslager schon geplant und die Listen der zu Internierenden schon geschriben waren, dann bin ich heute schon erstaunt über unseren Mut und unser Glück. Gorbatschow war unser Glück, denn Jahre zuvor hätte der Warschauer Pakt, wie in Prag, alles niedergewalzt. Ich bin glücklich über die Wiedervereinigung, obwohl ich nicht überzeugt bin zu 100 % mit Blick auf die jetzige Situation, das heute nochhmal alle so handeln würden. Ich habe die Friedensvertragslösung mit Vereinigung beider deutschen Staaten zu etwas Besserem und Neuerem immer favorisiert, aber die Geschichte und die Menschen wollten Freiheit, Reisen und die DM, sodass der Einigungsvertrag an dessen Ende der Beitritt stand, die Wahl des kleineren Übels war um schnell zum Ergebnis zu kommen. Aber wir dürfen in Freiheit leben und ich darf hier schreiben!!! Christoph
Um Füße bat ich, und er gab mir Flügel! v. Dorothy C. Wilson, Biographie d. ind. Ärztin Mary Verghese, d. n. Autounfall querschnittsgelähmt bleibt. Sie geht durch tiefe Verzweiflung u. v. Anfechtungen, bis sie Spezialchirurgin u. FÄ f. Rehabilitation ist.
Ich hätte mir nicht im Traum vorstellen können, dass das alles ein unblutiges humanes Ende nimmt. Zu dem Zeitpunkt waren in Moskau die Reformer aktiv und in der DDR noch die Steinzeitkommunisten am Ruder. Zur Erinnerung – die sowjetische Zeitung 'Sputnik', kritisch und trotzdem in Moskau gefördert, war in der DDR verboten, ich glaube seit 1988.
Schade, dass ich die ganzen Geheimakten aus dieser Zeit nie werde lesen können!
Ich war zu diesem Zeitpunkt in Frankreich, in Avignon. An dem Abend saßen wir auf dem Vorplatz des alten Papstpalastes. Das Wetter war noch schön und man hatte im Freien große Bildschirme aufgebaut. Normalerweise werden dort abends Sportereignisse übertragen.
Über mehrere Tage war hier nur von Deutschland und der DDR die Rede. Man hält in Frankreich die Deutschen für überwiegend Obrigkeitsgläubig, was nicht ganz falsch ist, zumindest verglichen mit Frankreich. Das die Deutschen sich so was trauen, wollte dort keiner glauben. Ich übrigens auch nicht. Wegrennen - ja, aber demonstrieren? Eher nein.
Es wird oft kritisiert, man hätte vieles anders machen können. Stimmt, man hätte. Aber für lange Überlegungen war keine Zeit. Kohl hat mal gesagt, es habe ein Zeitfenster von 6 Wochen gegeben. In dieser schmalen Zeitspanne musste alles entschieden werden.
Und nicht zu vergessen - die stärksten Widerstände zur Wiedervereinigung kam aus dem Westen. Wenn es nach Maggie und Mitterand gegangen wäre, dann wäre alles unverändert geblieben. Auch Bush sen. muss nicht so ganz einfach zu überzeugen gewesen sein.
Das Ergebnis ist nicht so, wie damals von Kohl versprochen. Aber alles Andere wäre schlechter gewesen.
Zitat von detlevwaltherEs wird oft kritisiert, man hätte vieles anders machen können. Stimmt, man hätte. Aber für lange Überlegungen war keine Zeit. Kohl hat mal gesagt, es habe ein Zeitfenster von 6 Wochen gegeben. In dieser schmalen Zeitspanne musste alles entschieden werden.
Solche Sätze nehmen mir ehrlich gesagt die Lust, mich an so einer Diskussion zu beteiligen. Die Zeit war jedenfalls nicht das Problem.
Die Probleme liegen viel weiter zurück und zwar insbesondere darin, dass der Westen lange Zeit nicht auf Entspannung, sondern auf Konfrontation gesetzt hat und dass es einen friedlichen Wettbewerb der Systeme nie gegeben hat.
Nein, ich möchte die DDR nicht zurück und ich habe mich in ihr auch nie wohlgefühlt...
Zitat von detlevwaltherEs wird oft kritisiert, man hätte vieles anders machen können. Stimmt, man hätte. Aber für lange Überlegungen war keine Zeit. Kohl hat mal gesagt, es habe ein Zeitfenster von 6 Wochen gegeben. In dieser schmalen Zeitspanne musste alles entschieden werden.
Solche Sätze nehmen mir ehrlich gesagt die Lust, mich an so einer Diskussion zu beteiligen. Die Zeit war jedenfalls nicht das Problem.
Die Probleme liegen viel weiter zurück und zwar insbesondere darin, dass der Westen lange Zeit nicht auf Entspannung, sondern auf Konfrontation gesetzt hat und dass es einen friedlichen Wettbewerb der Systeme nie gegeben hat.
Nein, ich möchte die DDR nicht zurück und ich habe mich in ihr auch nie wohlgefühlt...
Was stört Dich an dem Satz? Wenn Du schreibst, Du willst die DDR nicht zurück, dann ist es doch gut. Das und nichts anders habe ich gemeint. Konfrontation über einen langen Zeitraum? Sicher. Aber nicht BRD / DDR, sondern Block gegen Block. Weder die DDR noch die BRD waren Herr ihrer Entscheidungen. Vielleicht erinnerst Du Dich, wann die BRD ihre Souverenität wiedererlangt hat - mit der Vereinigung, oder Wende. Such Dir den passenden Begriff aus. Im Übrigen hast Du in einem Punkt Recht - hinterher ist man immer schlauer. Detlev
Zitat von BeakeradminInsbesondere würde mich die Meinung unserer ostdeutschen Kollegen hier im Board interessieren!!
okay...
eigentlich wollte ich ja nichts dazu schreiben, da es eigentlich sinnlos ist, gegen festzementierte Vorstellungen in den Köpfen der westdeutschen Kollegen anzuschreiben, bzw. weit, weit mehr Zeit in Anspruch nehmen würde, als ich dafür investieren möchte...
aber da kürzlich ein Artikel in der hiesigen Tageszeitung erschien, der bei mir einige Erlebnisse dieser Zeit wieder an die Oberfläche brachte, dann doch paar Zeilen dazu
zuerst mal zu den festzementierten und unumstösslichen Wahrheiten
ja klar, jeder im Westen kennt die Ereignisse, und die Gründe warum es dazu kam ja aus den Medien. Und (fast) jeder kannte dann auch noch jemanden persönlich, der damals im Osten lebte nur gab es halt den DDR-Bürger genausowenig wie es jetzt die Russin gibt...
die überwältigende Mehrheit hatte sich doch eingerichtet, zwischen Neubauwohnung, Ehekredit, 1000 Chips für jedes Kind, Trabbi vor der Tür und Job, in dem man eigentlich machen konnte was man wollte... man nahm alles mit, was man kriegen konnte und dackelte treu und brav zu jedem 1. Mai an den Genossen der Partei- und Staatsführung vorbei gab' ja schliesslich auch 'nen Fressbeutel (hab' ich mir jedenfalls sagen lassen - denn selbst in den 3 Jahren Lehrzeit, als die Nichtteilnahme eigentlich unter "Strafe" stand, hatte ich mir immer etwas neues einfallen lassen. tja, ich war eben noch nie in meinem Leben auf der Seite der Mehrheit war mir immer irgendwie suspekt... ) Kategorien wie "Meinungsfreiheit" waren der grossen Mehrheit doch sowas von scheissegal (das waren wieder ganz andere, die dafür auf die Strasse gegengen sind) die Stasi kannten die Leute doch allenfalls vom Hörensagen für ein West-Auto (denn nicht die sprichwörtlichen Bananen waren der wirkliche Anreiz) und hin und wieder 'ne Fahrt in die Alpen hätte es für die grosse Masse auch noch ewig so weiter gehen können
und komischerweise waren genau die "1.-Mai-Jubler" dann auch die lautesten "Helmut-Helmut Schreier"
hier also mal ein Bericht über (auch meinen) Tagesablauf am 7. Oktober
und bevor die üblich Klischees aus der Kiste geholt werden ("man kennt das ja schliesslich, wer heute im Osten links von der SPD denkt, war garantiert früher bei der Stasi oder lebt jetzt eben von HarzIV") - Nein, ich trug keinen Regenmantel...
Als der Zorn von der Bühne quoll Vor 20 Jahren führten Tumulte im Luxor zum Schweigemarsch durch Karl-Marx-Stadt - Schauspieldirektor Hartwig Albiro verlas eine Resolution
Chemnitz. Als er an diesem 7. Oktober, einem trüben Tag, kurz vor 9 Uhr mit seinem Lada am Hof der Volkspolizei vorbeikommt, sieht er Männer in Uniformen mit Helmen und Schilden, er sieht Polizeiautos, Wasserwerfer, grüne Minnas. Eine halbe Armee bieten sie auf, denkt Hartwig Albiro erschrocken. Einige Meter weiter, vor dem Luxor sieht er eine Menschenmasse, dazwischen fallen ihm Männer auf, die alle dieselben Regenmäntel tragen. Die Kampftruppen, durchfährt es Albiro, und mit Sicherheit die Stasi. Er parkt den Lada, bahnt sich einen Weg durch die Masse und kommt über den Bühneneingang ins Luxor.
Klar, sie waren immer mutiger geworden, denkt Albiro, Chef des Schauspielhauses, als er durchs Haus eilt. Sie spielten kritische Stücke, hatten alles durch die Zensur gebracht: durch die Parteigruppe am Theater, den Stadtrat, den Rat des Bezirkes. Dort saß Siegfried Lorenz, erster Sekretär der SED-Bezirksleitung. Der große Mann mit dem Funktionärshaarschnitt, denkt Albiro. Scheitel, nach hinten gekämmte, kleine Tolle. Aber mit dem konnte man reden. Auch er, Albiro, der Parteilose. Beim Bier, Auge in Auge. Der Lorenz hatte verstanden, wie sie tickten. Sie wollten die DDR nicht abschaffen, sondern forderten einen menschlicheren Sozialismus.
Kürzlich hatte er Lorenz einen Brief geschrieben: Wie das in der DDR weitergehen soll, fragte er. Sehen die Funktionäre nicht, was schief läuft? Die Lügen in den Medien, die Ausreisewelle. Er wurde eingeladen zu einem Gespräch mit Lorenz' Stellvertreter. Er solle das alles nicht so schlimm sehen, sagten sie. Wie immer, dachte Albiro. Gummiwände. Man prallt an ihnen ab. Trotzdem: Er glaubt, dass sie als kritische Theaterleute akzeptiert sind.
Das Theater sollte am 7. Oktober, dem 40. Jahrestag der DDR-Gründung, einen Tag der offenen Tür im Luxor gestalten. Das Luxor war Ausweichquartier für das Musiktheater gewesen, da im Opernhaus gebaut wurde. Alle Sparten sollten etwas beitragen. Die Opernleitung suchte Operettenmelodien aus, das Ballett wollte eine Probe zeigen, und Albiro ließ Hasko Weber gewähren. Weber war Leiter der Dramatischen Brigade, einer Schauspielgruppe, die auf einer kleinen Bühne an der Elisenstraße experimentieren durfte. Webers Idee war, Texte aus kritischen Stücken mit Forderungen der Oppositionsgruppe Neues Forum zu koppeln. Das Rathaus gab grünes Licht. Die begreifen nicht, was wir wollen, dachte Albiro. Als sich die Nachricht von der Veranstaltung dann wie ein Lauffeuer verbreitete, kam das Verbot nachträglich.
Trotzdem hatte sich an diesem 7. Oktober die Menschentraube vor dem Luxor versammelt. Die Männer mit den Regenmänteln versuchen, die Masse vom Haus fernzuhalten. Es sei überfüllt. Die Sitze im Saal sind besetzt, etwa 50 Leute unter ihnen von der Stasi, schätzt Albiro, als er in den Zuschauerraum blickt. Operettenmelodien erklingen. Er geht mit Intendant Gerhard Meyer wieder hinaus. Dort hatten sich die Regenmäntel-Männer mit einem Trupp verstärkt, der Bauarbeiterhelme trägt. Die nächsten von der Kampfgruppe, glaubt Albiro. Bloß Ruhe bewahren, denkt er und stellt sich neben Meyer, der die Leute aufruft, nach Hause zu gehen. Albiro würde sie gern alle rein lassen. Aber er sagt nichts. Geht auf die Bauarbeiterhelm-Männer zu, redet auf sie ein: "Ihr provoziert nur. Hier passiert doch nichts." Sie ziehen ab.
Dann öffnet jemand die Tür zum Luxor. Die Leute strömen in den Saal, warten auf den Auftritt des Schauspiel-Ensembles. Doch die Bühne bleibt leer. Minuten vergehen, manche im Publikum werden unruhig, rutschen hin und her, tuscheln, die ersten rufen: Wo bleiben die Schauspieler? Da tritt der Intendant vor die Bühne. Die Veranstaltung werde abgebrochen, es sei zu voll, sagt er. Hasko Weber widerspricht: Das stimme nicht, sie dürften nicht auftreten. Es wird laut im Saal. Tumult bricht aus. Transparente werden entrollt: "Reisefreiheit statt Massenflucht". Einer ruft, dass man die Veranstaltung am 13. Oktober in der Johanniskirche nachhole. Albiro zuckt zusammen, das haben wir nicht abgesprochen. Egal. Manche im Publikum pöbeln: Schweine! Wie viel Westgeld habt ihr bekommen? Stasi, denkt Albiro. Er bittet das Publikum, besonnen zu bleiben, nicht gewalttätig zu werden, das Inventar nicht zu zerschlagen.
Langsam bewegen sich die ersten auf den Ausgang zu, die nächsten folgen. Draußen setzt sich die Masse, über 700 Leute, in Bewegung. Spontan, schweigend. Manche haken sich ein, manche tragen ihre Kinder auf den Schultern. Als Albiro zur Tür hinaus tritt, geht er mit, hört den Hubschrauber über sich kreisen, sieht die Polizisten mit Kopfschutz Position beziehen, sieht die Bauarbeiterhelm-Männer. An der Zentralhaltestelle werden sie eingekesselt und aufgefordert, nach Hause zu gehen. Albiro hat keine Nerven mehr, verlässt den Kessel, sieht von außen, wie Wasserwerfer spritzen, wie Polizisten drohend mit Stöcken auf ihre Schilde trommeln, sieht Festnahmen. Er ist fassungslos, spürt Zorn in sich kochen. Weil die Arbeiter- und Bauernmacht ihre Leute drangsaliert. Ein Fotograf schießt Bilder, bis ein Polizist ihn entdeckt, auf ihn zurennt. Der Fotograf gibt seine Kamera weiter an einen, der in der Menge verschwindet, den Film sichert. Mit der Zeit sind immer weniger Leute auf der Straße. Gegen 13 Uhr wird es ruhig.
Albiro und einige Kollegen treffen wenig später zu einem Termin im Pressecafé an der Straße der Nationen ein. Eigentlich sollen sie Zuschauern und Journalisten den Spielplan vorstellen. Doch die Schauspieler wollen darüber reden, was passiert ist. Das wollen die Veranstalter nicht, daraufhin verlassen die Theaterleute das Café und treffen sich etwas später im Schauspielhaus. Es ist die Zeit des Kulturfestivals "Begegnungen", Kollegen vom Schauspiel Dresden sind da, um ein Gegenwartsstück zu zeigen. Albiro setzt sich in den Zuschauersaal, ist unruhig, geht wieder hinaus. Hinter der Bühne beratschlagen seine Kollegen, was zu tun sei. Sie erinnern sich an die Resolution, die sie kürzlich verfasst hatten. Darin fordern sie Meinungs- und Reisefreiheit, sammelten Unterschriften. Die wollten sie der Regierung schicken.
"Wir müssen sie verlesen", sagt einer. Albiro nickt. "Wer?" fragt der Kollege. Sie sehen Albiro an. Ihm wird mulmig. Das könnte ihn die Stellung kosten, Gefängnis einbringen, aber die Sache auf die eigenen Leute abwälzen? "Ich mache es", sagt er. Tritt nach dem Stück auf die Bühne, etwa 100 Mann hinter sich, die Schauspieler aus Karl-Marx-Stadt, die Dresdner, Techniker. Stille. Albiro schwindet die Farbe aus dem Gesicht. Er liest die Forderungen vor: Oppositionsgruppen zulassen, Redefreiheit, Versammlungsfreiheit, Reisefreiheit, ... In die Stille bricht frenetischer Jubel, minutenlanger Beifall, so wie ihn Albiro noch nie erfahren hat. Nur die Männer in Reihe 5 und 6, vom Apparat, sitzen da mit vereisten Mienen.
Für ihn sei das der Beginn der friedlichen Revolution gewesen, "eine Sache, die gemacht werden musste", sagt er 20 Jahre später. Es ist ein trüber Tag, er sitzt im Foyer des Schauspielhauses. Auf einem Tisch hat er Fotos vom 7. Oktober ausgebreitet. Am Abend damals gingen sie mit den Dresdnern in den Theaterclub feiern, erzählt er weiter. Und schworen Zusammenhalt. Nachts zuhause rechnete er mit Besuch. Der kam nicht. In der Nacht schlief er unruhig. Früh klingelte das Telefon: Zuschauer, Freunde, die gratulierten. Und ein Anruf, der ihn ins Rathaus zitierte.
Dort warteten Intendant, Bürgermeister, Unbekannte. Warum er in einem staatlichen Theater eine Resolution gegen den Staat verlesen habe? Weil Hubschrauber und Wasserwerfer das letzte Vertrauen in die DDR zerstört hatten, sagte Albiro. Sie ließen ihn gehen. Aber: Er oder seine Karl-Marx-Städter Kollegen durften die Resolution nicht mehr verlesen. Albiro fuhr ins Theater. Die Dresdner spielten. Und verlasen danach selbst die Resolution. Ihnen hatte das schließlich niemand verboten. Tage später verkündeten auch wieder die Karl-Marx-Städter die Forderungen. Das Verbot interessierte nicht mehr. Auf der Demonstration in Leipzig war nicht geschossen worden, Berlin signalisierte Dialogbereitschaft.
Einige Jahre später las Albiro seine Stasi-Akte. Erfuhr, dass sie seine Wohnung durchsucht hatten, als er gegen die Biermann-Ausbürgerung protestiert hatte. Erfuhr, dass sie ihn mitunter tagelang beschattet hatten. Und verstand, dass er nicht der akzeptierte kritische Theatermann war, sondern der Störenfried.
Die Gesellschaft treibt Albiro noch immer um. Nun wünscht er sich einen menschlicheren Kapitalismus, engagiert sich beim Chemnitzer Friedenstag. Und wird am Mittwochabend in der Markuskirche von damals erzählen. Dazu werden Fotos des Ungarn László Farkas gezeigt. Die Fotos vom 7. Oktober. Auch von dem Polizisten, der auf ihn losrannte. Eingefroren im Foto, eingefroren in der Vergangenheit.
und komischerweise war dort eben kein einziger dieser sowohl "1. Mai" als auch "Helmut"-Jubler zugegen
die waren aber dann alle auf der Strasse, als der Drops eigentlich längst gelutscht war, als klar war, dass nix passieren würde, und als es schick geworden war, sich am Montag-Nachmittag den schwarz-rot-güldenen Wimpel zu schnappen, und sich am Marx-Kopf zu treffen - um es den Bonzen mal so richtig zu zeigen...
in dem Zusammenhang vielleicht auch ganz interessant
die Erlebnisse eines (Ost-) Berliner Musikers am 7. Oktober...
60. Geburtstag der DDR Happy Endzeitstimmung Im Palast der Republik spielten am 7. Oktober 1989 Tanzkapellen zum letzten DDR-Festakt. Der Autor war mit Band dabei: Warum ich das Bild vom einsamen Honecker nie vergessen werde. VON ANDREJ HERMLIN
Viele Menschen verbinden mit dem Ende der DDR ein bestimmtes Bild, oft das von der Maueröffnung. Bei mir war es der Anblick von Erich Honecker am Abend des 7. Oktober 1989 im Palast der Republik. An jenem Tag ging dort der feierliche Festakt zum 40. Jahrestag der DDR über die Bühne.
Ich war mit meiner Swingband Monate zuvor für die Feier engagiert worden. Nicht für die Gala mit dem Politbüro und den Staatsgästen aus aller Welt im Großen Saal, sondern für einen Auftritt im "Linden-Restaurant" des Palastes.
Im Vorfeld wurde ich von vielen Freunden, die genauso kritisch über die DDR dachten wie ich, bedrängt, das Ganze sausen zu lassen. Auf meiner Geburtstagsfeier waren sie regelrecht über mich hergefallen: Wie kannst du unter diesen Bedingungen nur da spielen?! Ich redete mich auf meinen Vertrag heraus, insgeheim hatte ich jedoch beschlossen, dort eine Rede zu halten, wollte das aber natürlich nicht verkünden.
Am frühen Nachmittag des 7. Oktober bauten wir also im Palast unsere Technik auf. Da noch Zeit war bis zum Auftritt, ging ich mit meiner damaligen Sängerin zum Alexanderplatz, weil wir von Freunden aus der "Kirche von unten" gehört hatten, das dort etwas passieren solle. Zunächst passierte gar nichts, außer dass ein Sänger auf einer Lastwagenbühne die Volksfestbesucher mit Liedern wie "Berliner Luft" zu unterhalten versuchte.
Plötzlich tauchten zwei Männer auf, die lautstark zu diskutieren begannen und sofort bildete sich ein kleiner Pulk. Aus dem entwickelte sich in wenigen Minuten ein Auflauf von gut 100 Leuten. Erste Rufe "Gorbi, Gorbi" erschallten, woraufhin die Stasi einzelne Leute herausholte, was wiederum mit "Stasi raus!"-Rufen quittiert wurde. Der Sänger auf der Bühne sang derweil fröhlich weiter. Bizarr! Der Pulk wurde immer größer, und auf einmal rief jemand "zum Palast!", woraufhin etwa hundert Demonstranten losmarschierten. So ähnlich muss es 1953 gewesen sein, jedenfalls dachte ich spontan: "Der 17. Juni ist da."
Weil die Polizei die Brücke abgesperrt hatte, die zum Republikpalast führte, schlich ich mich mit unserer Sängerin quasi von hinten an das Gebäude. Wir gingen durch die Reihen der Stasileute und Polizisten, die mit Militärlastwagen die Brücke abgeriegelt hatten. Plötzlich sehe ich zwei Herren, elegant im Smoking gekleidet, ankommen und drei Meter neben mir stehen bleiben. Einer von beiden war der MfS-Chef Erich Mielke.
Er brüllt wie ein Wahnsinniger: "Was ist das hier für eine Schweinerei? Wer ist hier der ranghöchste Offizier?" Daraufhin kommt so ein Typ in Plastejacke angerannt, knallt die Hacken zusammen und salutiert "Hier, Genosse Minister". Im gleichen Moment höre ich eine Stimme aus einem Polizeifunkgerät quaken: "SPW (Panzerwagen/d.A.) auffahren an der Spandauer Brücke." Da wurde mir mulmig.
Im Palast herrschte ebenfalls eine bizarre Atmosphäre. Die ganzen Ehrengäste des Staatsempfangs schauten durch die Fenster im Foyer fassungslos nach draußen, wo gegenüber am Spreeufer Demonstranten standen und etwas riefen. Was genau, konnte man nicht hören, weil der Palast schallisoliert war. Man sah aber, dass Polizisten einzelne Demonstranten aus der Menge holten. Neben mir standen Luis Corvalan, der chilenische KP-Chef, und der Sänger Wolfgang Lippert.
Fassungslos fragte er: "Was soll denn jetzt werden?" Es herrschte eine angespannte Stimmung. Überall im Foyer standen Grüppchen und diskutierten. Jeder spürte, dass etwas in der Luft lag. Die einen hatten Angst vor einer chinesischen Lösung, die anderen vor der Konterrevolution.
Während für Honecker, Gorbatschow und die anderen Warschauer-Pakt-Führer ein Unterhaltungsprogramm im Großen Saal ablief, spielten wir im "Linden-Restaurant" vor verdienten Arbeitern und Funktionären. Bevor wir anfingen, sagte ich zu den Anwesenden: "Meine Damen und Herren, Sie haben alle aus den Fenstern gesehen, und ich denke, dem Allerletzten müsste jetzt klar sein, dass dies heute keine Anlass zum Feiern ist, sondern zu tiefer Nachdenklichkeit. Wenn wir nicht spätestens morgen früh mit radikalen Reformen im Sinne von Gorbatschow beginnen, werden wir alle dieses Land verlieren."
Daraufhin applaudierte die eine Hälfte des Publikums, während die andere den Saal verließ. Wir spielten also vor halb leerem Saal unsere amerikanischen Swingnummern wie "Night and Day", "Blue sky" und "Bei mir biste scheen".
Wie ich hinterher erfuhr, klingelten am nächsten Tag die Telefone heiß: Wer der antisozialistische Provokateur gewesen sei? Der Band müsse sofort die Spielerlaubnis entzogen werden. Dazu kam es allerdings nicht mehr, da die Funktionäre dann doch andere Probleme hatten. Vielleicht hat mich auch der Name Hermlin etwas geschützt, da mein Vater ein bekannter Schriftsteller war. Andererseits hatte ich viele Freunde ohne berühmten Namen, die ebenfalls den Mund aufmachten und denen auch nichts passiert ist.
Zwei Stunden dauerte unser Auftritt. Danach, es war gegen 22 Uhr, schlenderte ich durchs Foyer in Richtung Großer Saal, an dessen Tür zwei Sicherheitsbeamte aufpassten. Ich wurde erstaunlicherweise nicht aufgehalten, als ich den festlich geschmückten Saal betrat. Das Essen war offenbar vorbei und auch das Unterhaltungsprogramm mit verschiedenen Künstlern, darunter Startrompeter Ludwig Güttler. Gorbatschow soll zu dem Zeitpunkt bereits das Gebäude über einen unterirdischen Gang verlassen haben.
Im Saal tanzten viele Leute zur Musik von irgendeiner Schlagerkapelle. In der Mitte des Saales stand ein großer runder Tisch für vielleicht zwanzig Leute, darum etliche kleinere, an denen vereinzelt Ballgäste saßen. Am großen Tisch saß nur ein einziger Mann: Erich Honecker. Er starrte in Richtung Bühne, völlig abwesend, verlassen von allen. Es hatte etwas geradezu Symbolisches.
Als ich ihn so sah, überkam mich ein gewisses Mitleid für den Menschen, der zwölf Jahre unter den Nazis im Zuchthaus saß und dem nun sein gesamtes Lebenswerk abhandengekommen ist. Anderseits war mir klar, dass sich mit ihm an der Spitze niemals etwas in der DDR ändern würde, und er für viele Menschenrechtsverletzungen verantwortlich war. Er musste einfach gehen.
Schon damals, aber noch öfter später dachte ich, dass sich all die Leute, die lange an seinem Rockschoß hingen, nun einfach abwandten und ihren Anteil an "seiner" Politik vergaßen. Einsam saß Honecker an seinem Platz. Es wäre das Foto des Jahrzehnts gewesen, wenn ich eine Kamera dabeigehabt hätte. Andererseits bleibt mir das Bild so viel stärker in Erinnerung, weil es in meinem Gedächtnis fest gespeichert ist.
Danach bin ich mit dem Auto durch eine gespenstisch wirkende Stadt, in der lauter Uniformierte durch die Straßen patrouillierten, nach Prenzlauer Berg gefahren, wo sich Freunde von mir an einer Sitzblockade vor der Gethsemanekirche beteiligt hatten. Als die Jagd der Polizei auf die Demonstranten begann, bin ich losgerannt und habe nachts zu Hause mit meinem Vater über die Erlebnisse des Tages und seine Folgen diskutiert.
Trotz der Geschehnisse mit den prügelnden Polizisten ist mir von diesem 7. Oktober vor allem eins in Erinnerung geblieben: dieses Raumschiffgefühl im Palast, der völlig abgenabelt war von der Realität in der DDR. Das werde ich nie vergessen, weil es das Ende der DDR, das ja viel früher begonnen hatte, symbolisierte. Am 9. November, dem Tag des Mauerfalls, gastierten wir übrigens erneut im Palast der Republik. Ich bin dann nach dem Konzert auch zum Ku'damm gefahren, es war die Nacht der Nächte.
Aufgezeichnet von Gunnar Leue.
ANDREJ HERMLIN(44) ist Bandleader des Swing Dance Orchestra und lebt in Berlin. Nach der Wende trat er in die PDS ein.
Ich war als es die Demos gab zusammen in Westberlin in Urlaub . Zusammen mit Engländern bin ich dann öfters nach Ostberlin rüber, beim Bierchen unterhielten wir uns in Englisch über das baldige Ende der DDR, uns war egal ob jemand mithört. Noch gab es die DDR ja noch.
Das war schon verrückt wie sich auch auf einmal die Grenzkontrollen veränderten, die Ostkontrolleure wirkten auf mich irgendwie verunsichert.
Zitat von MoritzDresdenDie Probleme liegen viel weiter zurück und zwar insbesondere darin, dass der Westen lange Zeit nicht auf Entspannung, sondern auf Konfrontation gesetzt hat und dass es einen friedlichen Wettbewerb der Systeme nie gegeben hat.
Diese Konfrontation beruhte auf Gegenseitigkeit. Allerdings, so denke ich, hatte die alte BRD deutlich mehr Möglichkeiten. Der wirtschaftliche und somit auch finanzielle Rahmen war deutlich besser aufgestellt.
Worin hätte der friedliche Wettbewerb denn bestehen sollen? Es waren unterschiedliche Systeme mit einer 100% unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur, mit sehr gegensätzlichen gesellschaftlichen Gegebenheiten. Das bedeutet nicht, daß in der "alten" BRD alles gut war.
Und mal so am Rande bemerkt. Woher kam denn der Zaun an der innerdeutschen Grenze? Der wurde in Schweden hergestellt. Und Franz-Josef-Strauß hat der DDR seinerzeit einen Milliardenkredit verschafft. Nicht zu vergessen die Freikäufe der politischen Gefangenen in der DDR durch die alte BRD. Hier gab es anscheinend doch eine Art der Entspannung.
Und, ich bin 100% davon überzeugt, daß ein Land (egal welches) das seine Bürger das Reisen verbietet, daß seine Grenzen nach innen hermetisch abschottet und auf die eigenen Bürger beim Überschreiten der Grenze schießen läßt, automatisch jegliche Daseinsberechtigung verwirkt hat.
Gruß Tilmann
Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern: 1. Des hamma no nia so gmacht 2. Wo kamat ma denn da hi 3. Da kannt ja a jeda kemma
Ich habe noch eine schöne Geschichte zum 9/10.11.1989.
Seit mitte der 80 er Jahre, war es Vereinen in der DDR erlaubt , private Kabelnetze zu betreiben. Auf der Funkausstellung 1986 lernte ich den Vorsitzeden der privaten Kabelgesellschaft Torgelow kennen. Wir haben und gleich ein wenig angefreundet, und vereinbart, das ich versuche billiges Zeugt ranzuschaffen, und in Torgelow zu installieren.
Ich konnte dann eine komplette ausgemusterte Kopfstation inklusive allem Zubehör von der Rediffusion in der Schweiz besorgen. Inklusive einem alten Toyota Bus. Für 500 SFR !!
Also habe ich mich mit dem Bus von Zürich aus gleich auf den weg nach Torgelow gemacht. An der Grenze hat das ganze dann einen halben Tag gedauert, obwohl ich alle nötigen Bescheinigungen der Kabelgesellschaft anbei hatte.
Irgendwann hat man mich dann fahren lassen. Den Bus habe ich damals in der DDR gelassen, als Geschenk für den Kabel Verein. Bis zur Wende, war es den Organen der DDR nicht möglich, dem Bus DDR Schilder zu verpassen. Also volle 3 Jahre, ist mein Kumpel mit ner Schweizer Zulassung durch die DDR gefahren.
Nun zu der Geschichte : Ich war zwischen 1986 und 89 immer meine vollen 30 Tage in der DDR. Nachdem das Projekt in Torgelow fertig war, habe ich auch noch in Freital ( bei Dresden ) ein Kabelnetz gebaut.
Bei meinem Kumpel aus Torgelow, bin ich aber bei jedem Besuch, mindestens 1-2 Tage geblieben. Irgendwann einmal habe ich einen Digitalen Radio Empfänger im Auto gehabt, den er unbedingt haben wollte, aber mit 300 DM West, einfach nicht drin war. Er hatte aber eine alte Standuhr von der Großmutter ( v. 1913 ) , die er nicht leiden konnte. Ich habe ihm dann angeboten, das wir tauschen. ( auch wissend, das ich die Uhr nicht in den Westen bekomme ) Ich habe ihm dann gesagt, wenn die mal Grenze aufgeht, bringst du sie mir einfach .
Die Nacht vom 9 auf den 10 November : Ich habe lange gearbeitet und nichts von neuen Entwicklungen mitbekommen. Um 00.00 Uhr ging ich schlafen. Um 4 Uhr morgens, klingelt es wie wild bei mir.
Ich gehe zu Tür, und mein Kumpel aus Torgelow inklusive Bus, stehen vor der Tür. Ich frage : Hast du rübergemacht ? Er : Ne, hast du nicht gehört, die Grenze ist auf ! Und da wollte ich dir schnell deine Uhr bringen, bevor die wieder dicht manchen.
Muttern hatte ihm vorher Stullen und Getränke eingepackt, er hat sich Sprit besorgt, und ist dann gleich Richtung Grenze gefahren, nach der Aktuellen Kamera. Das war echt ne super Aktion, made in GDR !
als ich die (irgendwann im Winter 87/88) zum ersten Mal live gesehen hatte, war mir auch gleich klar, dass man da keinen Auftritt verpassen sollte denn sehr lange konnte das ja eigenlich gar nicht gehen...
Edit Admin: Mal einen Hinweis zum Einbetten von Youtube-Videos: So 100% klappt das nicht, wenn man nur den link einbettet. Man muß ihn etwas verändern.