ZitatNa Porkie, Du gehst ja ganz schön ab. Und ich grins mir einen ab dabei. Ich provozier gern.
........Provokationen enthalten immer Wahrheiten die überspitzt dargestellt werden. Dein "PÖBEL" ist aber eine saftige Entgleisung. Wo liegt da die Wahrheit?
Ich war auf der Strasse in Dresden, als es noch einige Hundert waren und neben jedem von uns ein Stasimann lief (wußten wir nicht......haben es nur gerochen).
Später, nach der ersten großen Demo in Leipzig haben sich die Leute nur ihres Unmutes entledigt. Das war eine Mit-schwimm-welle. Da konnte auch jeder davon ausgehen, das bei dieser Anzahl von Leuten auf der Strasse kaum einer in den Knast muss.
Die Erfahrungen von Wessis und Ossis sind anders. Eine Erfahrung von uns war eben: der Staat hat alle "gut behütet". Der Staat regelt das. ist doch bequem. Weil das dann über Nacht wegfiel, hatten Millionen damit Probleme. Viele werden es noch bis zu ihrem Dahinscheiden haben. Erstaunlich finde ich das Oberlehrerhafte von einer Menge Sapadnuie Mitmenschen. Selber Transportarbeiter und behandeln einen Ossi mit von Null aufgebautem Betrieb wie Dummerchen Blödi von der Hinterbank.
Aber gut.......gibt immer Solche und Solche. Mich persönlich hat das nie gestört. Wer sich verbiegt - gibt sich auf und seine Identität. Das geht schon bei der Sprache, der Mundart los. Menschen sollte man nach dem Geleisteten einschätzen.
Da sind wir in DE auf einem guten Weg Der Hartz4 Mann hat gesellschaftlich einen höheren Wert, als der Steuerzahlende. Beispiele lass ich mal weg! Dann schaun mer mal, wo das endet.
Hier wurde geschrieben: schlechte Art der Amis - Hire und Fire. Wo ist denn das schlecht???? Hat das jemand geschrieben der schon mal versucht hat 20 Mitarbeiter durchzufüttern??? Jedenfalls sind die Gesetze so.......der Chef hat für seinen Angestellten da zu sein. Sollte das mal aus Versehen umgedreht gesehen werden.......Arbeitsgericht.
Verständlich, wer vom System profitiert wird sicherlich nicht dafür sein, es abzuschaffen.
Komisch für manche gibts nur schwarz-weiß. Ich leide jedenfalls nicht an DDR-Nostalgie, aber eben auch nicht an der "Es hat sich bewährt und deswegen muss auch im Osten alles so werden wie im Westen." - Totschlag-Argumentation. Für mich liegt die Wahrheit halt in der Mitte.
Und von der Glorifizierung der "friedlichen" Revolution halte ich ebensowenig wie von der "Wiedervereinigung - alles Richtig gemacht - gab keine Alternative" - Bewertung.
Im Osten wurde auch gearbeitet. Es gab Akkordlohn und wenn die Näherin nicht schnell genug genäht hat, gabs auch keine Knete. Nur, wenn ein Betrieb plötzlich harte Währung und (damit) wesentlich höhere Löhne zahlen muss, ist er eben nicht wettbewerbsfähig. In China werden ja auch keine Westlöhne gezahlt.
Was soll denn eine Näherin mit 40 dann noch machen?
ZitatWas soll denn eine Näherin mit 40 dann noch machen?
Umschulen und kleinere Brötchen backen.
Das war ja oft auch erfolgreich, aber eben nicht immer.
Die Industriearbeitsplätze sind halt erst mal weg und dass alle auf Tourismus machen funktioniert nicht. Wenn nicht viele weggezogen wären in die Alten Bundesländer und es eine riesige Vorruhestandswelle gegeben hätte, wäre die Alokeit noch viel schlimmer gewesen.
Die aktuelle Situation sieht doch so aus: ein Arbeitsloser kommt und fragt nach Arbeit. Man ist so nett und stellt ihn ein. Dauert nicht lange und die Forderungen fangen an. Ist Mehrarbeit nötig, weil der blöde AG halt 3 Aufträge mehr organisiert hat, wird gemeckert.......Feierabend in Gefahr....... Die Einstellung aktuell in Dresden/Osten.......ist grausam. Grausam kann ich nur sagen.
Also Mitleid????
Es ist doch immer der Bezugspunkt woraus man die Dinge beurteilt.
In der DDR saßen die Arbeitslosen in den Betrieben rum und nicht zuhause. Haben die Herrschaften aber schnell verdrängt. Vollbeschäftigung war staatlich/ideologisch verordnet und hing den wenigen produktiven Betrieben wie ein Mühlstein am Hals.
Zitat von porkieIn der DDR saßen die Arbeitslosen in den Betrieben rum und nicht zuhause. Haben die Herrschaften aber schnell verdrängt.
Und im Westen sitzen die Arbeitslosen im Wohnzimmer. Die entscheidende Frage ist doch: Wo ist es bequemer? Der Sozialismus hat es immerhin geschafft, die Leute noch aus ihrer Wohnung zu holen.
Je größer der Pfau sein Rad schlägt, desto besser sieht man sein Arschloch!
Zitat von porkieIn der DDR saßen die Arbeitslosen in den Betrieben rum und nicht zuhause. Haben die Herrschaften aber schnell verdrängt.
Und im Westen sitzen die Arbeitslosen im Wohnzimmer. Die entscheidende Frage ist doch: Wo ist es bequemer? Der Sozialismus hat es immerhin geschafft, die Leute noch aus ihrer Wohnung zu holen.
Da gabs nämlich Knast, wenn jemand zu arbeitsscheu war.
Zitat von porkieIn der DDR saßen die Arbeitslosen in den Betrieben rum und nicht zuhause. Haben die Herrschaften aber schnell verdrängt. Vollbeschäftigung war staatlich/ideologisch verordnet und hing den wenigen produktiven Betrieben wie ein Mühlstein am Hals.
Hier redet der Blinde mal wieder von der Farbe. Möchte dann aber gerne volles Mitspracherrecht über DDR-Belange haben.
Es gab ne Menge Betriebe, die händeringend gutes Personal gesucht haben. Sogar Gastarbeiter gab es (Polen, Vietnamesen, Mosambikaner). Es gab natürlich Wasserköpfe und viele unproduktive Bereiche, aber nicht wegen dem Vollbeschäftigungsgebot sondern wegen anderer ideologischer Vorgaben. Aber die Wasserköpfe gibt es heute auch und nicht nur in Behörden.